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System- & Familienaufstellung kurz erklärt
Hier ein Überblick über die am häufigsten gestellten Fragen.

Grundstätzlich bedarf es keiner Vorbereitung, da wir das Thema im Vorgespräch zusammen erarbeiten. Wer möchte findet jedoch im Folgenden ein paar Anregungen.
Es unterstützt den Prozess einer Familienaufstellung, wenn Sie sich im Vorfeld folgende Fragen beantworten:
Was ist mein Thema (z.B. Formulierung in Form einer Überschrift)?
Wie zeigt sich dieses Thema bei mir (körperlich, emotional, zwischenmenschlich)?
Woher ist mir das Thema bekannt? Hat es schonmal früher bei mir oder bei anderen Familienmitgliedern gezeigt? Wenn ja, wann oder bei wem?
Was wünsche ich mir? Was wäre für mich ein gutes Ergebnis?
Bei beruflichen Anliegen helfen Antworten auf folgende Fragen:
Welches sind die handelnden Personen, um die es hier geht?
Wie lange sind diese bereits in der Organisation tätig (grobe Schätzung reicht aus)?
Weche Position haben diese Personen innerhalb der Organisation?
Ist mir dieses Thema auch in anderen Kontexten schon begegnet (frühere Arbeitgeber, Familie)?
Bei privaten Anliegen sind folgende Informationen hilfreich:
Die Gegenwartsfamilie: Partner/in und wichtige frühere Partner/innen, gemeinsame Kinder und Kinder aus früheren Beziehungen
Die Herkunftsfamilie: Geschwister, Halbgeschwister, Eltern, Großeltern und manchmal Geschwister der Eltern und Großeltern
Früher Tod von Familienangehörigen: Geschwister (auch Totgeburten), früher Tod von Vater oder Mutter, Tod im Kindbett
Wurde jemand aus der Familie ausgeschlossen?
Wurde jemand, der sich für die Familie verdient gemacht hat, nicht gewürdigt?
Gibt es Familiengeheimnisse?
Geht es um ein familiäres Thema, so lohnt es sich ein Genogramm der eigenen Familie und ggf. des Partners aufzuschreiben. Anleitung und Vorlage können Sie sich hier downloaden.
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