top of page
System- & Familienaufstellung kurz erklärt
Hier ein Überblick über die am häufigsten gestellten Fragen.

Eine Familienaufstellung erfolgt in mehreren Phasen.
Vorgespräch: Zuerst findet ein Vorgespräch statt, indem der/die Klient/in seine/ihre Situation und das gewünschte Ziel mitteilt. Hilfreich - jedoch nicht zwingend notwendig - ist es sich vorher über sein Anliegen Gedanken zu machen (siehe auch "Wie bereite ich mich auf eine Aufstellung vor?"). Klienten können mir diese Gedanken gern in einer Email schriftlich vorab zusenden.
Auswahl der Stellvertreter: Je nach Anliegen wird von mir eine erste Auswahl der Personen/Elemente festgelegt, die mit der konkreten Fragestellung zu tun haben. Es kann im Verlauf der Aufstellung vorkommen, dass weitere Stellvertreter hinzukommen. Meist werden in Familienaufstellungen Vater, Mutter, Kinder, Geschwister etc. aufgestellt. In Organisationsaufstellungen können die Firma, Kollegen, Vorgesetzte aufgestellt, bei Krankheitssymptomen auch Körperteile oder bei Entscheidungen auch Objekte, wie z.B. Grundstücke etc. Der/die Klient/in wählt intuitiv aus der Gruppe für jede Person einen sogenannten "Stellvertreter" aus, der im folgenden die jeweilige Person repräsentiert.
Stellen des Anfangsbildes: Der/die Klient/in führt jeden Stellvertreter an einen Platz im Raum, den der/die Klient/in für passend empfindet. Dadurch entsteht ein Anfangsbild.
Diagnosephase: Die Stellvertreter fühlen sich in ihren zugewiesenen Rollen und Plätzen ein. Ich befrage die Stellvertreter nach ihren körperlichen Empfindungen, Verbindungen und Gefühlen. Nach und nach ergibt sich daraus ein Bild der Bindungen sowie Bindungsblockaden und Verstrickungen mit anderen Personen. Das Bild gibt Hinweise auf den Ursprung des vom Klienten benannten Problems.
Lösungsphase: Die Aufstellung wird durch Sätze unterstützt, die das Schicksal des anderen anerkennen und würdigen und ermöglichen so, sich z.B. aus der Verstrickung zu diesen Personen zu lösen. Diese Veränderung ist für alle bei der Aufstellung teilnehmenden Personen deutlich als Erleichterung spürbar und wirkt vor allem in das Leben der Person befreiend hinein, die aufstellen ließ. Weiterhin gebe ich Lösungsimpulse und überprüfe, in wieweit sie passen und vom System, d.h. dem/der Klient/in und den Stellvertretern, zugelassen und als authentisch erlebt werden können.
Abschluss: Zum Schluss nimmt der/die Klient/in das Erlebte in sich auf und die Stellvertreter werden wieder aus ihren Rollen entlassen. Es erfolgt ein kurzes Abschlussgespräch.
bottom of page
